Wir bieten ganzjährig erlebnisreiche Motorradreisen für dich und deine Harley Davidson in Europa - Spanien - Andalusien.

Tourbeschreibung Cordoba-Route

Anreise ab Airport Malaga (AGP)

  • Shuttle zum Starthotel bei Malaga
  • Übergabe des eigenen Bikes
  • Gemeinsames Abendessen mit Tourbesprechung und Vorstellung unseres Teams

Guten Morgen! - buenos días!

Normalerweise beginnt unser Tag gegen 8.30 Uhr morgens mit einem ausgiebigen Frühstück. Nach einer kurzen Besprechung der Strecke, gegen 9.30 Uhr, fahren wir los. Auf dieser Route geht es zunächst Richtung Westen.

Der Westen Andalusiens zeichnet sich durch seine schön in die Landschaft geschwungenen Straßen aus.

Fotos von Fahreindrücken während der Tour findet ihr HIER!

Tag 1

Serranía de Ronda und Sierra de Grazalema

Ronda Brücke Puente Nuevo (c) Silvia Biskupek

Wir starten unseren 190km-Tag über gut ausgebaute Straßen, zuerst über Marbella nach Ronda, hinein in die Serrania de Ronda. Natürlich werden wir nicht vergessen, an den dafür vorgesehenen Aussichtspunkten einen Blick auf die beeindruckende Landschaft zu werfen.

Der heutige Tag gilt der Landschaft und der Straße, und trotzdem führen wir euch kurz an einen der schönsten Punkte - auf das 739 Meter hohe Plateau mit Blick von Ronda, einer Stadt mit der ältesten Stierkampfarena von Spanien.

Ob die Konzentration auf der eigenen Kurventechnik oder auf der wunderschönen Landschaft entlang der Strecke liegt, bestimmt jeder selbst. "Ich will nochmal" - am Ende der Straße, kurz vor Ronda - einer der Lieblingssätze aller Biker. Für Ronda halten wir bis maximal 2,5 Stunden frei, damit ihr die kleine, aber sehr hübsche Innenstadt besichtigen könnt. Noch vor Ronda durchfahren wir das Schlumpfdorf Juzcar, Hollywood lässt grüßen.

Weiter geht es nun nach Setenil de las Bodegas. Ein ehemals ausgewaschenes Flussbett diente den Einwohnern dazu, ihre Häuser in das schattige Flussbett zu bauen und die Felsvorsprünge als Dächer für ihre Häuser zu nutzen. Die Kaffeepause unter tausenden Tonnen Felsgestein, die als Dächer der Häuser dienen, oder der kurze Gang durch die "City" lassen bei Häuslebauern aus Westeuropa ein mulmiges Gefühl aufkommen.

Der jetzige Anstieg ist steil, schmal und kurvig - der Blick auf den Igeltannenwald von dem 1.332 Meter hohen Pass Puerto de las Palomas oder der weiße Teppich von Zahara de la Sierra lassen einfach nur staunen. Weiter geht es in die Sierra de Grazalema; das hübsche Dorf Grazalema wird heute unser Tagesziel sein.

Bis 1.182 Meter (NHN) | 190km | 12,1% max. Steigung

Tag 2

Korkeichen, Lederhandwerk und Hippies

Castellar de la Frontera

Der nächste Ort auf unserer Route heißt Ubrique und ist durch sein Lederhandwerk berühmt geworden. Natürlich geht es nicht direkt nach Ubrique; noch einmal durchqueren wir die Sierra de Grazalema mit seinen weißen Dörfern. Bekannt ist die Region durch seine hohe Anzahl an Korkeichenwäldern. Cortes de la Frontera ist die Heimat des berühmten arabisch-andalusischen Führers Almanzor. Wie überall in Andalusien, bekommt man in diesem Ort auch einen Hauch der Mauren zu spüren.

Ja, auch in Andalusien gibt es Straßen, die bei der Pflege etwas stiefmütterlich behandelt werden. Sie haben zwar immer einen festen Fahrbahnbelag, aber das Wetter und die Zeit haben ihre Spuren hinterlassen. Aber cool down - das angepasste Tempo und das beruhigende Gefühl zu wissen, dass vorne jemand fährt, der jede Bodenwelle und jedes Schlagloch kennt, werden euch landschaftlich und fahrerisch einen Riesenspaß bereiten.

Wer die kleinen weißen Dörfer sehen möchte, die noch nicht vom Massentourismus erobert sind, muss diese Route fahren. Wir verraten heute nicht, wo es genau hingeht, denn es soll so bleiben wie es ist - wenig Verkehr und kein Tourismus machen diese Strecken und Dörfer zu unseren Mitfavoriten.

Nächster Stopp ist der alte Festungsort Castellar de la Frontera. Diese Burg wurde perfekt historisch restauriert und hat sich trotz allem den Charme der Hippies aus den Sechzigern und Siebzigern erhalten. Diese leben teilweise in dritter Generation auf dieser Anhöhe.

Die ca. 240km an diesem Tag enden direkt am Meer mit einem Weitblick auf Gibraltar.

Bis 1.105 Meter (NHN) | 240km | 15,8% max. Steigung

Tag 3

Andere Länder andere Kontinente

Gibraltar

Nein, die Straßenseite wechseln bei der Einfahrt nach Gibraltar müssen wir zwar nicht, aber dass es sich hier um eine englische Kolonie handelt, merken Besucher sofort. Wie verrückt die Engländer sein können, wird schon auf den ersten 200 Metern auf diesem Felsen klar. Lasst euch überraschen!

Nach einer kleinen, aber wirklich besonderen Rundfahrt durch Gibraltar lassen wir unsere Bikes einmal kurz stehen. Es gilt "The Rock" zu erklimmen! Natürlich werden wir die 425 Höhenmeter nicht zu Fuß besteigen, sondern dafür eine der zahlreichen Busführungen oder den Aufzug nutzen. Ein kurzer Blick auf die zollfreien Waren von Gibraltar gehört für einige dazu. Wir überlassen es aber euch, ob es noch ein Bummel durch die Main Street sein soll.

Von Gibraltar geht es nach Tarifa. Es fühlt sich dort an, als könne man Afrika berühren! Nur 14km trennen die Kontinente hier, an einer der engsten Stellen der Straße von Gibraltar.

Tarifa, der südlichste Punkt des europäischen Festlandes und die Stelle, an der sich Atlantik und Mittelmeer die Hand geben, ist ein Traum für Windsurfer. Trotzdem hat sich dieser Ort seinen Kleinstadtcharakter erhalten - lasst euch von Tarifa verzaubern.

Die Orte Zahara de los Atunes, Bolonia, Vejer und Barbate liegen direkt an der spanischen Atlantikküste. Vejer de la Frontera liegt in ca. 200 Metern Höhe auf einer Felsenklippe, und Barbate ist durch den Thunfischfang sehr bekannt. Alle Orte sind in jedem Fall eine kleine Durchfahrt wert. Zahara de los Atunes lebte ebenfalls vom Thunfischfang, ist aber heute eher ein kleiner verschlafener Touristenort. Je nach Jahreszeit - oder einfach nur, weil es eben der Atlantik ist - eine Badehose sollte jeder dabei haben. Denn jetzt fangen sie an, die verträumten Strände der spanischen Atlantikküste.

Am Strand von Bolonia gibt es viele Möglichkeiten, das Meer zu genießen. Entweder einfach nur in einer typischen Venta am Strand sitzen oder die berühmte Ausgrabungsstätte Baelo Claudia besichtigen, es befindet sich alles in Meeresnähe.

Geschlafen wird heute in Strandnähe. Eigentlich waren es heute nicht mal 200km, da man aber am liebsten an jedem dieser Strände lange verweilen möchte, ist es meist ein langer Tag mit der am kürzesten gefahrenen Strecke.

Unser Hotel liegt direkt am Atlantik und befindet sich in Conil de la Frontera.

Bis 331 Meter (NHN) | 190km | 13,6% max. Steigung

Tag 4

Mezquita Moschee und Kathedrale

Mezquita von innen (c) Silvia Biskupek

Dort, wo der Glaube die schönsten Bauwerke errichten ließ.

Heute haben wir ein paar Kilometer mehr vor uns. Zu unserem heutigen Ziel sind es ca. 300km. Cordoba gilt als die drittgrößte Stadt Andalusiens. Aufgrund ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten und ihrer bewegten Geschichte wurde sie in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Überall in Cordoba finden sich die Zeugnisse der teils ruhmreichen Vergangenheit der Stadt, die stark von ihren römischen, westgotischen und arabischen Bewohnern geprägt wurde. Unser Ziel ist die Mezquita Kathedrale, die man getrost als ein architektonisches Weltwunder bezeichnen kann. Nach der christlichen Rückeroberung Cordobas wurde die ehemalige Moschee im Jahre 1236 zur christlichen Kirche geweiht und ist seit diesem Zeitpunkt die römisch-katholische Kathedrale der Stadt.

Auf unserer Tour kommen wir am Stausee Bornos entlang und an der Stadt Arcos de la Frontera. Über einer Steilwand auf 160 Metern Höhe liegt Arcos - direkt über dem Rio Guadalete. Eine kleine Stadtdurchfahrt durch die engen Gassen ist hier möglich, um zu einer der Aussichtsplattformen zu kommen .

Route 66 Feeling ist bei den landschaftlichen Weiten vor Cordoba garantiert !

Unser Hotel in Cordoba befindet sich direkt am historischen Viertel. Somit können wir entscheiden, ob der Besuch der Mezquita noch am Anreisetag stattfindet oder erst am nächsten Morgen.

Bis 264 Meter (NHN) | 300km | 6,8% max. Steigung

Tag 5

Oliven, Mauren und das Meer

Alhama de Granada

Unser erstes Ziel ist heute Priego de Cordoba, eine Stadt, die direkt an der Sierra Subbeticas liegt. Diese Region wird vom Olivenanbau dominiert, und so geht es auch stundenlang durch Olivenplantagen, natürlich mit sensationellen landschaftlichen Ausblicken.

Der nächste Ort Iznajar liegt auf einer Halbinsel am gleichnamigen Stausee. Die Burg Castillo de Hisn-Ashar und die Pfarrkirche Santiago Apóstol überragen den Ort schon von weitem. Im nächsten größeren Ort, Alhama de Granada, kommt der Verdacht auf, die Mauren seien erst vor wenigen Jahren gegangen. Diese beschauliche andalusische Kleinstadt mit ihren architektonischen Überresten aus fast all ihrer Epochen lässt uns in eine vergangene Zeit eintauchen.

Aber irgendwo müssen ja die ca. 340 km an diesem Tag herkommen; also nehmen wir Fahrt auf Richtung Mittelmeer. Die wunderschöne Strecke und unser nächstes Hotel, direkt am Strand, in der Nähe von Calahonda gelegen, entschädigen uns für den langen Fahrtag und machen den Tag unvergesslich.

Bis 1.143 Meter (NHN) | 340km | 9,4% max. Steigung

Tag 6

Küstenstraße Pur

Küstenstaße bei Nerja

Auch die letzten 250-290km haben es noch mal in sich. Der heutige Tag führt uns ausschließlich am Mittelmeer entlang. Wir wechseln immer wieder von der traumhaften Küstenstraße in die unteren Regionen der Sierra Nevada. Zwischen Malaga und Almeria windet sich die alte Küstenstraße genau am Meer entlang und lässt neben ausgiebigem Kurvenspaß immer wieder sensationelle Blicke aufs Meer zu.

Die Orte sind nicht so sehr von Touristen überlaufen, so dass man auch direkt an die Strandbars heranfahren kann. Von der Küstenstraße geht es immer wieder hinein in die Berge, um die kleinen Dörfer, die in unmittelbarer Nähe zur Küste liegen, zu durchfahren. Der berühmte Ort Nerja liegt auf dem Weg und wir machen einen kleinen Abstecher in die Altstadt zum Balkon von Europa.

Den letzten Abend lassen wir dann gemeinsam in einem gemütlichen Restaurant ausklingen.

Bis 1.300 Meter (NHN) | 290km | 19,9% max. Steigung

Alles hat ein Ende, nur bei Hirsch Bikertours nicht !

Wenn es euch genauso geht, wie es uns vor vielen Jahren erging, und die Sucht auf Spanien während unserer gemeinsamen Tour ausgebrochen ist, zeigen wir euch die nächsten Male noch viel mehr davon.

Bei uns sind Wiederholungstäter bestens aufgehoben.

Auf allen Strecken liegen traditionelle Ventas (Gasthöfe). Es bleibt immer genügend Zeit für eine Rast mit leckeren Tapas, spanischen Süßspeisen, Eis und Getränken. Wir entscheiden an den zahlreichen Fotopunkten individuell, wann wir den Reifen eine Abkühlung gönnen.

Unser Preis:

Rabatte bei Gruppenbuchungen möglich!

1 Person, 1 Bike im Einzelzimmer

ab 2.495,00 €

Biketransport + 7 Nächte mit Frühstück
Tourguide mit max. 7 Bikes
Reisesicherungsschein
weitere Leistungen in der Tourbeschreibung

weitere Varianten
weitere Optionen
weitere Preise
Reise zusammenstellen

Wichtige Hinweise zu unseren Touren und Ausfahrten

Mindestteilnehmerzahl

Die erforderliche Mindestteilnehmerzahl unserer Mehrtagestouren ist 6 Fahrer/innen. Wird diese Zahl nicht erreicht, können wir bis 28 Tage vor Reiseantritt vom Reisevertrag zurücktreten.

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